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Nach zwei Jahren Entwicklung und zusammentragen aktueller Programmpakete erscheint heute Nacht nun Debian8, das weltweit meist verwendete freie Betriebssystem. Es trägt den Namen "Jessie" und weurde bereits über ein Jahr von den bekannten Debian "unstable" Installationen, wie Siduction getestet.

Debian ist ein streng freies Betriebssystem, welche komplett mit grafischen Benutzeroberflächen, Office, Grafikbearbeitung, Fotoverwaltung usw. kommt. Ein Blick für alle, die es noch nicht kennnen lohnt sich!

 

Bild zu Debian-Freeze JessieAb heute 23 Uhr beginnt wieder eine spannende Zeit im Debain-Releasezyklus. Der sogenannte Freeze ist die Zeit, in der durch arbeiten an diesem eingefrorenem Zustand nun viele freiwillige Helfer tausende von Bugs beheben und so das kommende Release vorbereiten.

Die letzten Wochen haben einige gute Fortschritte erbracht. So langsam wird man sich bei verschiedenen europäischen Institutionen bewusst, dass freie Software nicht nur Geld spart, sondern auch sicherer und vor allem garantiert frei von Hintertüren und Abhörprotokollen anderer Regierungen ist. Die die Meldungen in der Zusammenfassung:

Valencia gibt bekannt auf 110000 Rechner durch freie Software in neun Jahren sehr viel Geld gespart zu haben. Die zweitgrößte spanische Stadt hatte vor Jahren eine Migration zu Linux begonnen, der andere Städte in Spanien gefolgt sind. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und ist bis heute ein gutes Erfolgsmodell.

Das wars mit Truecrypt!

Truecrypt scheint nicht mehr sicher zu sein

Gestern kam die Meldung, dass die Entwickler der Verschlüsselungssoftware Truecrypt auf ihrer eigenen Homepage vor ihrem Produkt warnen:

"WARNING: Using TrueCrypt is not secure as it may contain unfixed security issues
This page exists only to help migrate existing data encrypted by TrueCrypt."

Am Montag endet der offizielle Support von Windows Xp. Endlich!

 

 

Als gestern bekannt wurde, dass WhatApp in die Hände von Facebook geht, dachte ich erstmal dass es gut ist, denn FB wird wenigstens die Sicherheitslücken angehen und auch die Tatsache, dass man nicht wusste, wer Inhaber von WhatsAPP ist und die fehlende Firmenadresse sind nun Geschichte.

Nun lese ich heute viele Meldungen im Freundeskreis, von Leuten, die alle wechseln möchten. Offensichtlich scheint FB einen schlechteren Ruf zu haben als WhatsApp! Schnell wurde die App von Threema zum Thema. Mein erster Gedanke war: Von einer Closed Source Lösung zur nächsten?

Warum eigentlich wieder etwas neues? Chatclients gibts seit 20 Jahren... ICQ, MSN, Skype, Trillium usw. waren die ersten. Ich habe nie verstanden, warum gerade immer die Schlechtesten dem Zeitgesit entsprachen und alle dahin gerannt sind.

Zum Thema Threema: - kein Open Source und damit für mich gestorben!
Außerdem bin ich nicht sicher, ob es Telefonnummern als Name verwendet. Dann heißen die Kontakte wieder "Zauberschnecke" oder HGFJHEGR&"%$. Somit ist es ein normaler Chatclient wie ICQ... Dann kann ich gleich nen normalen Chatclient verwenden.

Mein Tipp: Testet mal Jabber. Es hat ein offenes Protokoll (XMPP) und wird auch von FB, Google+, Hangouts und vielen mehr verwendet. Diese kann man dort auch einbinden. Weiterhin bietet es Verschlüsselung, Open Source, ist gratis und ist dezentralund man kann es auch am Rechner bedienen!

http://www.jabber.de/ oder gleich als App: http://www.xabber.org/ 

 

italienische FlaggeDie italienische Behörde "Agenzia per l'Italia Digitale" hat nun Vorschläge vorgelegt, wonach in Zukunft beim Kauf öffentlicher Software vorher geprüft werden muss, ob freie Alternativen vorliegen. In diesem Falle sollten diese bevorzugt werden. Primäres Ziel soll die Geldersparnis sein.

Wenn man sich in Schulen, Firmen und Universitäten umschaut, könnte man glauben, dass außer Power Point es keine Alternative zum Präsentieren gibt. Libreoffice impress ist zwar ein ganz guter clone und kann auch eine Menge, taucht aber kaum auf.

Als "Neuling" auf dem Markt ist seit wenigen Jahren Prezi, welches einen anderen Weg, als den der Folien wie PP oder impress geht. Das lockert die Präsentationen auf. Aber auch Prezi ist Closed Source.

Die Parteien in Deutschland wurden von der Free Software Foundation Europe befragt, wie ihre Position zu Freier Software und offenen Standards ist. Zuletzt geschah dies in Hessen.

Da am kommenden Sonntag Wahl ist, ist das Ergebnis nicht ganz uninteressant:

In Belgien kommt man im Bereich der Open Source weiter, deutlich weiter als in Deutschland, wo immer noch eine traurige Monokultur nd ein starke Abhängigkeit von einer Firma herrscht.

 Das "Informatik Centre d'Informatique pour la Région Bruxelloise (CIRB)" stattet seit wenigen Monaten 160 neue Schulen mit Computern und auch freier Software aus. Dazu kommen auch Tablett-PCs und Whiteborads.
Interessant ist, dass es eine freie Software gibt "Open-Sankoré", welche die Whiteboards steuert, welche normalerweise von proprietärer Software unter Windows angesteuert werden. In vielen Schulen und hingegen in Deutschland glaubt man fest, dass gerade wegen der Whiteboards Windows unverzichtbar sei!

Debian LogoDebian hat die erste Fehlerbereinigte Version von Debian 7 (Wheezy) veröffentlicht. Es wurden 33 Fehler behoben und 60 Pakete insgesamt aktualisiert.

Die neue Version kann von der Homepage geladen werden. Bei bestehenden Installationen genügt ein simples:

Ab 2014 soll die elektronische Steuerübermittlung zur Pflicht werden. Dazu eignet sich die Windowssoftware "Elster". Wie jetzt bekannt wurde, soll sogar eine Linux- und eine MacOS-Version entwickelt wurden sein, welche aber nie veröffentlicht wurden.
Das ist mal wieder typisch - mit Steuergeldern entwickelt, aber dann nicht allen zur Verfügung stellen! Schon garnicht dem freien Betriebssystemen Linux.

Als Erklärung wurde folgendes an das Internetporal Golem.de gesagt: "...eine kostenlose Version des Elster-Formulars für diese Betriebssysteme nicht wirtschaftlich sei und deshalb aus Kostengründen nicht bereitgestellt werden könne".

 

Die Gema hat bereits letztes Jahr angekündigt für ihre Kunden als Verwertungsgesellschaft die Preise zu erhöhen. Die einsetzende Diskussion darum, z.B. durch eine massive Verteuerug für Bars, Clubs und Diskotheken hat es sogar in die Mainstreammedian geschafft.

Eine Notiz am Rande ist die Tage durch die Presse gegangen, als Heise.de meldete, dass die BR-Spacenight abgesetzt wird, da der Bayerische Rundfunk nicht bereit sei eine Erhöhung hinzunehmen. Bei einer geringen Einschaltquote Nachts seien die Kosten an die GEMA nicht finanzierbar hieß es.

 

Vor kurzem hat die Document Foundation die Version 4 von Libreoffice veröffentlicht. Nach der Abspaltung von Openoffice ist nun ein weiter Schritt getan indem die Version 4 veröffentlicht wurde. Sie ist bereits in den Debian-Repositories angekommen und auch bei vielen anderen Linuxdistributionen integriert.