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Was ist ein Cloudspeicher?

Cloudspeicher und Dateien überall verfügbar zu haben waren vor wenigen Jahren noch eine nahezu uninteressante Sache. Doch seit Dropbox mit seinem einfachen Konzept und wirklich guter Software die heimischen Rechner erobert hat, sind ganz neue Anwendungsfälle entstanden:

- Adressbücher im Cloudspeicher, so dass sie für alle Rechner gleich sind

- ein Desktop auf allen Rechnern

- gemeinsam genutzte Ordner für Videos und Fotos

- senden von großen Dateien statt per Email und vielen Dateien via Linkfreigabe

und vielen mehr.

 

Welche Anbieter gibt es?

Copy.com ist ein Anbieter, der 2013 auf den Markt kam. Nach einem EInstiegsangebot von 50 Gybte freiem Gratis-Speicher, sind sie mittlerweile auf 20 Gybte runtergegangen. Jede Werbung bringt aber noch weitere 5 Gbyte. Das ist 10 mal mehr als bei Dropbx!Es gibt Apps für alle Handysysteme und auch Lients für MacOs, Windows-PC und Linux.

Wer dort mitmachen möchte, kann meinen Referallink nutzen. Danke.

 

Dropbox war einer der ersten Cloudanbieter, der sich international durchsetzten konnte. Die passende Software läuft auf allen Betriebssystemen und auch lauf allen Smartphones! Die einfache 2 Gbyte-Version ist gratis und kann leicht durch Werbung von Freunden, das installieren der Smartphone-App und mithilfe von Teilnahme an Projekten (Dropquest) auf über 20 GByte (gratis!) erweitert werden.

Durch diesen Link, bekommt ihr gleich 40% gratis Zusatzsopeicher (also dann 2,5 Gbyte).

 

Auch die Deutsche Telekom bietet einen freien Cloud-Speicher mit 25 Gybte an. Er nennt sich Mediencenter und ist kostenlos. Bedingung ist eine t-online-Freemail-Adresse. Diese kann aber jeder frei bekommen. Es gibt auch eine Mediencenter-App, die allerdings nicht für Linux vorliegt.

Ich greife mit Webav darauf zu:

Webdav Zugriff auf t-online Mediencenter:
https://webdav.mediencenter.t-online.de

Webdav-Zugriff aus dem Krusader: webdavs://webdav.mediencenter.t-online.de

 

Diese Art, gerade im Krusader oder jedem anderen Zweifenstermanager, ist sehr komfortabel

 

Googles Drive ist das entsprechende Angebot von Google. mit 15 Gbyte Gratis-Speicher pro Account kann man hier schon deutlich mehr Daten ablegen. Es gibt Software für Smartphones, Windows und Mac. Für Linux gibt es den kostenpflichtigen Client von Insnyc.

 

Wuala ist ein Schweizer Anbieter, welcher sogar eine gute Verschlüsselung der Date anbietet! Auch hier gibt es ein Gratiskontingent.

 Box.com ist ein amerikanischer Anbieter der ersten Stunde. Momentan gibt es 25 Gbyte gratis.

 

Zu den weiteren Anbietern, auf die ich nicht weiter eingehen möchte, da ich sie noch nicht getestet habe gehören Microsoft mit Skydrive, welches aber Windows als Betriebssystem voraussetzt. Ubuntu betreibt einen vergleichbaren Dienst (Ubuntu one), welcher allerdings auch nur Ubuntuusern zur Verfügung steht. Bekannt sind auch Adrive und Strato HiDrive. Letzter hat eine umfangreiche Auswahl an kostenpflichtigen Paketen, so dass man gut wählen kann, was man gerade braucht!

Natürlich gibt es noch viele weitere Anbieter, die komplette Übersicht würde den Rahmen hier sprengen. Eine Übersicht findet man zum Beispiel hier.

 

Die freie Alternative: Owncloud

Die Firma owncloud hat eine gute Software programiert, welche bei den meisten Linuxdistribtionen leicht über den Paketmanager installiert werden kann. Auch auf vielen NAS (wie z.B. von denen von QNAP) ist Owncloud schon installiert. mit etwas Bastelei hat man schnell seine eigene Cloud (es gibt auch) in beliebiger Größe und vor allem mit Kontrolle über die Daten - da kein weiterer ANbieter darauf zugriff hat! Smartphneapps!)

 

Rootserver oder freien Webspace als Cloud nutzen

Eine Alternative zum Cloudspeicher ist vielleicht der eigene Webspace. Viele Nutzer freier Software haben eine eigene Webseite und je nach Vertrag hat man bis zu 50 Gbyte freien Speicher. Dieser wird allerdings von den wenigsten Seiten auch genutzt.

Man kann also schnell einen Unterordner (im Krusader mit F7) erstellen, den man zum Beispiel den Namen Cloudspeicher gibt. Damit niemand darauf Zugriff hat, legt man eine Datei .htaccess hinein, in der die folgende Zeile steht:

deny from all

So hat man einen Ordner, auf den man per FTP zugreifen kann und niemand sonst.

 

Zugegeben, den Komfort eines Clouddienstes hat man nicht, aber um Fotos im Urlaub zu Speichern, die man auch am Ende noch hat, trotz eines eventuellen Verlustes der Kamera oder des Laptops!
Wer solche Bilder online bereitstellen möchte, findet hier die passenden Gallerie-Scripte!

 

Zum Thema Verschlüsselung des Cloudspeichers habe ich einen weiteren Artikel geschrieben!

 

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